... im öffentlichen Bereich

Konflikte in Gemeinden ausgelöst durch kommunale Vorhaben können tiefe Gräben in der Bevölkerung aufreißen. Hier bedarf es einer unabhängigen Instanz von außen, die eine zukunftsträchtige Lösung herbeiführt.

Konflikte mit den Nachbarn sind unangenehm. Obwohl die Wohnung der Ort zum Rückzug und zur Erholung für sich oder seine Familie sein sollte, bringen solche Störungen Ungleichgewicht in die gewünschte Harmonie. Länger andauernde Streitigkeiten haben, wenn es schlimm kommt, Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit. 

Bevor der Konflikt weiter anschwillt und vor Gericht landet, sollten Betroffene Gegenmaßnahmen ergreifen - in Form einer kompetent geführten Nachbarschaftsmediation.

Die möglichen Themen für eine Mediation unter Nachbarn sind vielfältig. In Betracht kommen alle Dinge, die zu Unfrieden, Streit, Ängsten und Sorgen führen. Dazu gehören vor allem solche, bei denen eine Partei mit einer Klage oder anderen juristischen Schritten gedroht hat.

In Vereinen und gemeinnützigen Organisationen arbeiten Menschen guten Willens mit viel Engagement. Trotzdem entstehen auch dort Konflikte über die Ausrichtung der Arbeit, über Hierarchien oder mangelnde Wertschätzung.

Der Vorteil des einen wird oft als Nachteil für einen anderen wahrgenommen. Auslöser für Konflikte liegen daher häufig bei privaten und kommunalen Bauvorhaben, und da vor allem bei Infrastrukturprojekten.